In Gefühle, Gesundheit, Krebs, Stress

Die Symptome Deines Körpers zeigen Dir, was Du fühlst - Krankheit als Weg

Krankheitssymptome sind ein Wegweiser. Für mich ist es so etwas wie ein Gesetz, dass jede, und ich meine wirklich jede Krankheit mit ihren Symptomen ein Ausdruck von Disharmonie in unserem Bewusstsein ist. Der Körper zeigt Dir, ob Du in Harmonie bist oder nicht. Mit der Behauptung habe ich mich schon häufig unbeliebt gemacht. Ich spreche hier weniger von Schadstoffen aus der Umwelt, eine ungesunde Lebensweise oder problematische Arbeitsplätze. Auch das Wohnen neben Hochspannungsleitungen oder die Handystrahlen sind für mich ein anderes Thema.

Die Bewertung unserer Realität

Ich vermute, dass die meisten Menschen hier einen Widerstand aufbauen, weil 2 völlig verschiedene Dinge in einen Topf geworfen werden. Und zwar neigen wir Menschen zu Bewertungen dessen, was wir fühlen, was wir sehen und auch der Dinge, die uns widerfahren. Ich fange mal an, den Gedankengang aufzudröseln:

Ich behaupte also, dass jede Krankheit eine Ursache, also einen Grund hat. Dieser Grund, also warum Du krank bist, beruht auf einer Disharmonie in Dir. Dein Bewusstsein ist nicht kongruent mit Deinem Unterbewusstsein. Es gibt viele z.B. spirituelle Richtungen, die an diesem Punkt davon sprechen, dass Du Dir Deine Krankheit selbst kreiert hast. Du hast sie erschaffen. „Was???“ kommt jetzt der Widerstand und ist entsetzt, mit Recht. Denn wer erschafft sich schon etwas, was er nicht haben möchte? Etwas, das ihm auf den ersten Blick überhaupt nicht gut tut!

Ja, diese Reaktion ist absolut verständlich, denn zu sagen, dass Du Dir Deine Krankheit „erschaffen“ hast, ist eine etwas unglückliche Ausdrucksweise. Denn wenn Du das selbst erschaffen, also gemacht hast, dass Du krank bist, dann bist Du schuld denkst Du jetzt. Und hier ist der erste nicht ganz stimmige Gedanke:

Täter und Opfer - die Bewertung

Schuld zu sein ist eine Bewertung. Bei Schuld gibt es ein Opfer und einen Täter - das würde bedeuten, das Du Täter wärst und nicht Opfer. Interessanterweise habe die meisten von uns gelernt, hier zu bewerten: Das Opfer ist gut, unschuldig, der Täter ist böse also schuldig. Du hast also das Gefühl, an den Pranger gestellt zu werden. Die Bewertung von Opfer und Täter an sich ist schon problematisch, da beide ein ähnliches Thema in sich tragen, aber dazu komme ich in einem anderen Post zu sprechen.

Es geht bei Krankheiten nicht um Schuld nach dem Motto:

Selbst Schuld, dass Du krank bist!!

Es geht um Verantwortung und das ist etwas völlig anderes.

Schuld ist etwas anderes, als wenn Du die Verantwortung für Deine Krankheit übernimmst. Denn Verantwortung bedeutet, dass Du erkennst, dass Du die Ursache für Deine Krankheit in Dir trägst und etwas gemacht/gefühlt/gedacht hast, dass dieses Symptom herbeigeführt hat und dass Du dies anerkennst. Es ist eine Anerkennung des Zustandes, der jetzt ist, ein Annehmen der Situation wie sie gerade ist. Und Du bist bereit, die Folgen zu tragen für Dein Handeln, Fühlen, Denken.

Nur in der Verantwortung ist Veränderung möglich

Gleichzeitig bedeutet Verantwortung aber auch, dass DU die Möglichkeit hast, Dich wieder gesund zu machen und durch erkennen des Hintergrundes und der Ursache des Symptoms wieder heil zu werden. Ganz zu werden. Du bist eben nicht Opfer von etwas, dass Dich „einfach so“ ereilt hat, sondern Du bist in der Lage etwas, dass Du herbeigeführt hast, auch wieder ‚rückgängig‘ zu machen oder zu verändern. Ein Opfer wäre handlungsunfähig.

Verdrängte Gefühle als Auslöser für Krankheit

Wir glauben so zu sein, wie wir uns tagtäglich erleben. Wir glauben das zu sein, was wir denken. Und wir glauben, unsere oberflächlichen Emotionen zu sein. Das alles sind wir aber nicht.
Wir sind auch das, gegen das wir ankämpfen in uns, all das, was wir an uns verabscheuen, wofür wir uns schämen und so weiter. Würdest Du Deinem Partner gestehen, dass Du sehr eifersüchtig bist und ihn kontrollierst wenn Du davon ausgehst, dass dies schlechte Eigenschaften sind? Wenn Du Angst hättest, dass er Dich dann verachtet?

Vielleicht würdest Du Dich selbst so sehr verachten, dass Du diese Gefühle der Eifersucht und Angst überhaupt nicht mehr wahrnehmen kannst. Vielleicht redest Du es Dir schön und sagst Dir insgeheim:“Ach so schlimm ist es nicht, das geht schon.“ Vielleicht war auch ein Elternteil eifersüchtig, sodass Du es Dir nicht erlauben kannst. Und isst statt dessen jedesmal Schokolade, wenn Du Dir Sorgen machst. Oder bekommst Bluthochdruck oder Herzprobleme?  Das ist der Spiegel, den der Körper uns hinhält. Im Spiegel sehen wir das Symptom. Denn das Gesetz sieht so aus, dass nicht einfach verschwindet - sondern sich, wenn verdrängt, irgendwo anders seinen Weg sucht. Häufig eben über den Körper. Wenn der Arzt Dich fragt: „Was fehlt Ihnen denn Frau X?“ meint er das Symptom, aber es ist auch so zu verstehen, dass Dir etwas im Bewusstsein fehlt, etwas dass Du nicht angenommen hast. In diesem Fall die Eifersucht, die Angst, die Du verdrängt hast.

Unerwünschte Eigenschaften und Gefühle annehmen

Die Kunst ist nun natürlich, statt weiterhin gegen alles Unerwünschte anzukämpfen die Augen aufzumachen und ehrlich zu sein.

Das hört sich nämlich so einfach an, bedarf aber der Bereitschaft, da auch hinzusehen. Die Bereitschaft, so ehrlich zu sein, den Schleier zu heben und auf das zu schauen, was wirklich da ist. Die Schatten anzusehen, die ebenso zu unserem Leben gehören wie das, was wir nach außen gerne präsentieren.

Es gibt zahlreiche Methoden, sich selbst auf die Schliche zu kommen. Das wichtigste Gebot ist meiner Meinung dabei:

Liebevoll und achtsam im Umgang mit sich selbst zu sein.

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