In Gesundheit, Meditation, Stress

Was ist eine HPV-Infektion –
der Papilloma-Virus, der zu Gebärmutterhalskrebs führen kann?

Je nach Befunden der Pap-Werte (also in der Regel wenn die Werte nicht 100%ig gut sind) machen viele Frauenärzte dann noch einen HPV-Test, da man davon ausgeht, dass der sogenannte Papillomavirus verantwortlich für Gebärmutterhalskrebs ist. Neuerdings wird dieser Test auch für Frauen ab 30 Jahren empfohlen. Bei jungen Frauen klingen die Infektionen häufig ab, ohne das Folgen entstehen – mit zunehmendem Alter steigt das Risiko einer Folgeerkrankung.

Mach Dich nicht verrückt, wenn bei dir festgestellt wird, dass Du den HPV Virus hast – eine Infektion mit den Humanen Papillomviren. So heißen sie nämlich korrekt. Das bedeutet erst mal nur, dass Dein Immunsystem dem Virus noch nicht Paroli geboten hat.

Was ist das genau, Papilloma? Diese Viren sind winzig kleine Teilchen, die eine Eiweißhülle haben. Sie haben einen eigenen Stoffwechsel, brauchen Dich aber als Mensch, also einen Wirt, ein Lebewesen, um sich zu vermehren. Human heißt er nicht weil er human ist, sondern weil er Menschen befällt!

Es gibt verschiedene dieser Viren, und gefährlich ist für uns der Typ HPV16 sowie der HPV18. Man ist sich heute sicher, dass diese Viren and der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs-Vorstufen beteiligt sind.

Damit dies geschehen kann muss aber erst eine chronische Infektion vorliegen, was bedeutet, dass Dein Immunsystem nicht mehr richtig funktioniert! Denn es würde bei Ansteckung noch gute 15 Jahre dauern, bis aus der Infektion ein Zervixkarzinom, also Krebs, werden kann! Die Gewebeveränderung, wie ich im Kapitel mit den Pap-Werten erkläre, hat verschiedene Stufen und Stadien.

Ansteckung mit dem HPV

Die Ansteckung erfolgt zumeist über Geschlechtsverkehr. Es wird oft behauptet, dass dies an wechselnden Geschlechtspartnern liegt – doch hier sprechen wohl eher die Moralapostel. Ich weiß von vielen Ehepartnern, die treu waren und dennoch den Virus hatten. Er ist einfach superweit verbreitet und es ist die häufigste sexuell übertragbare virale Geschlechtskrankheit. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du Dich im Laufe Deines Lebens damit einmal ansteckst liegt bei 75-90%. Nicht einmal Kondome bieten einen sicheren Schutz, auch wenn sie die Ansteckung eindämmen.

Es ist eine Frage des Immunsystems, wie Dein Körper damit zurecht kommt. Die meisten Infektionen heilen aus, ohne dass Du es merkst.

Ein ziemlich sicheres Symptom des HPV sind Genitalwarzen, die manchmal ein wenig jucken. Die Warzen müssen aber nicht unbedingt auftreten, ebenso wenig das Jucken. Die Infektion verläuft meist völlig unbemerkt. Falls Warzen da sind – die Warzen können alle möglichen Größen haben. Sie bekommen meist so eine blumenkohlartige Form, können die ganze Scheide oder auch den Po besiedeln. Oder eben die Geschlechtsteile des Mannes.

Ich würde bei verdächtigen Abstrichen immer auf Herpes- und Papillomviren testen lassen, vor allem auf die oben genannten Nr 16 und 18. Ist ein Virus nachgewiesen, ist das ein indirekter Hinweis auf ein nicht intaktes Immunsystem und dann kannst Du noch einiges unternehmen, siehe die folgenden Kapitel.

Behandlung von Virusinfektionen

Zu nennen ist auch die HPV-Impfung, die allerdings sehr kontrovers diskutiert wird. Ich bin kein großer Fan von den zahlreichen Impfungen, die auf dem Markt sind. Jede Frau sollte nach ihrem Gefühl gehen, ob es für sie das richtige ist.

Vor den Behandlungsmöglichkeiten möchte ich nochmals betonen, dass alle Empfehlungen, auch die in späteren Kapiteln, natürlich nicht die Empfehlungen oder Anwendungen des Arztes ersetzen können oder sollen, sondern in Absprache mit dem Arzt erfolgen sollten und vor allem auch nicht für Schwangere anwendbar sind.

Die Behandlung sollte Dein Gynäkologe übernehmen oder sie sollte zumindest in Absprache erfolgen. Behandelt werden kann meiner Erfahrung nach 2 – 3 Monate und später auch vorbeugend. Im folgenden ein paar Ratschläge, was Dich unterstützen kann.

Was Du tun kannst:

  • Enzyme
  • Arbeit mit der Vorstellungskraft und Inneren Anteilen
  • Schleimhautsanierung
  • Vaginalspülungen, Vitamine und ätherische Öle

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Gebärmutterhalskrebs:
Tipps, die jede Frau kennen sollte
um handeln zu können, bevor es zu spät ist. 

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#01 Enzyme

Hier zitiere ich von der Internetseite biokrebs.de, die wirklich tolle umfangreiche und hilfreiche Informationen zusammengestellt haben:

Enzyme spielen bei praktisch allen Stoffwechselvorgängen im Körper eine Rolle. In der biologischen Krebstherapie gehören sie zu den Wirkstoffen, die dabei helfen, das aus dem Ruder gelaufene Immunsystem wieder zu normalisieren:

Sie enttarnen Tumorzellen, so dass diese für das Immunsystem erkennbar werden. Sie lösen so genannte Immunkomplexe auf, die das Abwehrsystem irritieren. Killer- und Fresszellen können so ihre Aktivität wieder gegen Tumorzellen richten. Außerdem hemmen sie Entzündungen und lassen Gewebeschwellungen abklingen. Enzyme stärken die Immunabwehr, verbessern die Wundheilung und beugen Ödemen vor und können während einer Chemo- oder Strahlentherapie die Nebenwirkungen lindern. Inzwischen gibt es eine Vielzahl an Studien, die die Wirksamkeit bei Krebserkrankungen belegen. Eine sehr gute Übersicht findet sich auf www.enzymforschungsgesellschaft.de. In der unterstützenden Krebstherapie werden vor allem proteolytische, also eiweißspaltende Enzyme eingesetzt. Es sind vornehmlich Bromelain aus der Ananas, Papain aus der Papaya, sowie Trypsin und Chymotrypsin aus Bauchspeicheldrüsen von Tieren. Die Präparate enthalten diese Enzyme in hochgereinigter Form. Es gibt sie rein pflanzlich (wie z. B. Bromelain POS, Regazym Plus, Proteozym) oder gemischt tierisch-pflanzlich (wie z.B. Wobenzym plus, Enzym-Wied N, Wobe-Mucos, Repairzym oder KaRazym).

Unbedingt zu beachten ist die Einnahmezeit der Enzyme: diese sollte 60 bis 90 Minuten vor den Mahlzeiten erfolgen, da die Funktionsfähigkeit der Enzyme sonst nicht gewährleistet ist.“

#02 Arbeit mit der Vorstellungskraft und Inneren Anteilen


Die Vorstellungskraft ist meiner Meinung nach eines der größten Werkzeuge, um die Selbstheilungskräfte zu unterstützen oder zu aktivieren. Innenreisen und innere Dialoge können Aufschluss über körperlich-seelische Zusammenhänge geben. Da Gefühle und damit zusammenhängende Gedankenmuster Krankheiten fördern können, tragen die Veränderung negativer Verhaltensweisen oder die Integration verdrängter Gefühle zur Gesundheit bei. Durch Techniken der Persönlichkeitsentwicklung lässt sich ein liebevoller Umgang mit sich selbst erlernen. Dies wirkt sich nachweislich auf das Befinden aus.

Visualisierungen, also die Vorstellungskraft, Hypnose-Techniken und vieles mehr, tragen dazu bei, das Unterbewusstsein auf Gesundheit zu programmieren. Sehr hilfreich finde ich die „Simonton-Methode“.

Simonton gibt in seinem Buch genaue Anleitungen zur Entspannung und Beispiele für Visualisierungen, die die Aktivierung der Selbstheilungskräfte unterstützen – insbesondere für Krebspatienten gedacht. Bilder zur Gesundheit, also sich vorzustellen wie man gesund ist und die Abwehrkräfte Viren im Körper eingreifen ist das eine. Eine andere Möglichkeit ist, sich den Grund des Symptoms klar zu werden. Das Bewusstsein darüber und die damit einhergehende mögliche Veränderung bewirken einiges. Auch hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Gespräche mit den Inneren Anteilen, CQM (Chinesiche Quantenmethode), Hypnosen, oder auch Familienaufstellungen können sinnvoll sein, um den Hintergrund von Symptomen zu verstehen. Es gibt wirklich zahlreiche Methoden, um seine Gefühle und Muster kennenzulernen. Professionelle Unterstützung findet man im Internet bei Eingabe der entsprechenden Stichwörter.

#03 Schleimhautsanierung


Es gibt sehr viele Tees, die den Stoffwechsel unterstützen. Auch die Reinigung und Entgiftung des Körpers kann mit Tees und Kräutern angeregt werden. Eine Kombination von Tees und Behandlung direkt an der Schleimhaut fand ich für ich sinnvoll und hilfreich.

Rezepte für eine Teekur findest Du am Ende des Buches.

#04 Vaginalspülungen, Vitamine und ätherische Öle

Es wird viel überlegt, ob Frauen selbst etwas tun können, um die Ausheilung zu fördern. Fachleute diskutieren, ob der Schutz vor weiteren Infektionen oder Reizungen eine Rolle spielen könnte.

Und an dieser Stelle möchte ich dem Kapitel „Vorbeugen“ schon vorgreifen und möchte betonen, dass Untersuchungen zeigen: Bei regelmäßiger Verwendung von Kondomen können sich CIN1- oder CIN2-Befunde häufiger zurückbilden als wenn die Partner betroffener Frauen darauf verzichten!

Das bekannteste Rezept ist wohl der Joghurt Tampon. Er hilft, das Scheidenmilieu wieder saurer zu machen. Du kannst abends 1-2 ml Naturjoghurt mit einer Spritze in die Scheide einführen oder einen Tampon damit tränken und einführen. Hilft dies nicht, würde ich die ätherischen Öle empfehlen.

Sehr gut helfen, das habe ich auch selbst getestet, Vitamin-C Tabletten, die Du in die Scheide einführen kannst (z.B. Vagi-C aus der Apotheke). Vitamin D-Öl auf Tampons getropft, die in Olivenöl getränkt sind haben sich bei mir auch bewährt. Vitamin-D-Öl habe ich in Deutschland noch nicht gefunden, ich hatte meines aus Holland – das gibt es dort in den Drogerien. Gut sind auch Infusionen mit Vitamin-C, das ist natürlich eine Kostenfrage – zumeist kostet eine Infusion zwischen 30 und 50 Euro (das Präparat selbst zum jetzigen Zeitpunkt in der Apotheke 15 Euro).

Du kannst aber auch vermehrt Vitamin C hochdosiert als Tabletten einnehmen, dann aber bitte „gebuffert“ oder aus Pflanzenextrakten. Ich habe teilweise alle paar Stunden 1000 mg eingenommen. Was der Körper nicht verwertet, wird über den Urin wieder ausgeschieden. Auch eine ausreichende Versorgung mit Selen und Zink hat mir geholfen.

#05 Vaginalspülungen

Als ich erkrankt war, habe ich auch mit Scheidenspülungen gearbeitet. Ich habe abends vor dem Zubettgehen Scheidenspülungen mit einem speziellen Tee, ätherischen Ölen und Essig gemacht (Rezept im letzten Kapitel). Man darf diese nicht zu lange/zu oft machen, da sonst auch das Scheidenmilieu zerstört werden kann.

Dafür brauchst Du eine Vaginaldusche (gibt es in der Apotheke oder bei Amazon), die Du entweder über der Toilette sitzend einführst, oder in der Badewanne hockend. Du kannst Dich auch auf den Badewannenrand setzen. Wichtig: Der Tee sollte direkt wieder frei abließen können. Das dieser handwarm ist, versteht sich von selbst – Du willst Dich weder innerlich verbrennen noch verkühlen. Eine Beschreibung für die Handhabung der Dusche findest Du auch auf den Packungsbeilagen. Du kannst statt Tee auch nur (z.B. bei starkem Ausfluss) Obstessig / Apfelessig und Wasser mischen (siehe Rezeptteil am Ende des Buches).

#06 ätherische Öle

Danach habe ich ein Tampon eingeführt: Rosenholz-Öl (reines, ätherisches Öl) hilft bei der Regeneration oder Geranie – Du kannst ein paar Tropfen Rosenholz – Öl (rein ätherisch und Bio-Qualität, gibt es in Reformhäusern und Bioläden) in ein einige Teelöffel Bio-Olivenöl tropfen in ein kleines Glas, und dann ein Tampon hineintun. Fädchen nach außen am Glas, damit es nicht einölt. Wenn es sich schön vollgesaugt hat, kannst Du das Tampon einführen und über Nacht drin lassen – nicht vergessen am nächsten Tag zu entfernen. Du wirst erstaunt sein, wie gut Du duftest.

Unterstützend und antibakteriell sind auch folgende Öle: Thymian, Lavendel, Rosengeranie, Zitronengras und Neroli. Gegen Pilze sind Thymian Geranie, Teebaum, Palmarosa und Manuka, gegen Viren: Ravensara, Melisse, Thymian und Niaouli.

Es gibt Apotheken, die Rosenholz-Zäpchen herstellen mit ausgewählten Zutaten, die Du abends vaginal einführen kannst. Sie unterstützen die Regeneration Deiner Schleimhäute sehr gut, die Adresse findest Du unter den Rezepten im letzten Kapitel. Die Öle sollten hochwertig und rein sein und Bio-Qualität haben, damit sie nicht mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen. Man bekommt sie gut in Reformhäusern und Bioläden oder natürlich im Internet.

Zum Wiederaufbau eigenen sich auch Döderlein-Zäpfchen oder Vagiflor aus der Apotheke. In Deiner Scheide sind sehr viele Bakterien, und das ist auch richtig so. Weißlich, sauer, geruchsneutral, flüssig oder pastenartig sollte Dein Fluor beschaffen sein -Deine Scheidenflüssigkeit. Außerdem enthält Deine Vagina Flüssigkeit von weiter oben, vor allem den Zervixschleim, der in seiner Menge und Konsistenz zyklusabhängig ist. In der Vagina tummeln sich wie gesagt reichlich Bakterien und Hauptbewohner sind die Laktobazillen. Gefunden oder entdeckt hat sie ein gewisser Herr Döderlein – so wurden eben auch die Bakterien nach seinem Namen genannt. Zäpfchen mit diesen Bakterien verhelfen Deiner Scheidenflora wieder zu einem gesunden Zustand.

Selbstheilungskraft aktivieren und Botschaften des Koerpers verstehen

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