In Gefühle, Meditation, Stress

Lerne, Entscheidungen mit Leichtigkeit zu treffen

Die meisten von uns plagen sich bei Entscheidungen. Dabei kann man es lernen, Entscheidungen mit Leichtigkeit zu treffen.  Wenn wir mit unseren Entscheidungen lange hin und her überlegen, dann blockiert dieser Prozess  nicht selten unsere ganze Kraft und Zeit. Wir wälzen uns schlaflos hin und her, befragen das ganze Umfeld. zum Beispiel mit  „Was denkst Du, sollte ich tun?“. Wir können uns meist auf nichts anderes konzentrieren. Und je länger wir überlegen, desto verwirrter sind wir meist. Zumindest, wenn uns Entscheidungen bevorstehen, die gravierend in unser Leben eingreifen können.

Entscheidungen halten uns im Griff, sie machen uns ohnmächtig, lassen uns handlungsunfähig fühlen. Alles wird durchdacht. Es werden Statistiken hinzugezogen, denn es soll alles kontrollierbar sein, richtig gemacht werden. Ich stand selbst schon häufig unter dem Druck von Entscheidungen. Miete ich das Geschäftslokal? Ist es richtig, einen so viel jüngeren Mann zu heiraten? Soll ich die Operation machen, oder es so versuchen? Teilweise, so dachte ich, hing mein Leben von den Entscheidungen ab.

Und tatsächlich sind viele Entscheidungen lebensverändernd.
Und zwar in beide Richtungen. Manchmal ist es ganz gut, ins kalte Wasser zu springen.

Was die Erziehung und die Werbung mit unseren Entscheidungen zu tun haben

Zum einen unterliegen wir alle den Indoktrinationen unserer Erziehung. Mit den vielen Glaubenssätzen im Gepäck ist es manchmal nicht leicht zu erkennen, was wirklich mein Wunsch und mein Bedürfnis ist. Und was ist eher das Bedürfnis meiner Außenwelt. Dinge die schon immer – bzw. seit unserer frühesten Kindheit – so waren, hinterfragen wir leider häufig nicht. Wir nehmen sie als gegeben hin. Denn ein Kind geht immer davon aus, das die Eltern recht haben, es orientiert sich zunächst an deren Maßstäben.

Genauso hypnotisiert uns die Werbung mit ihren ins Unterbewusstsein gehenden Botschaften. Emotionen und Fakten werden so schlau vermischt, dass wir nicht mehr unterscheiden und kritisch hinterfragen können.
Sogenannte Obrigkeiten, Ärzte und so weiter hinterfragen wir häufig auch nicht. Geschriebenes, dass ja sagt „da steht es schwarz auf weiß“ und viele andere Dinge von außen. Tendenziell leiden viele darunter, dass sie Stimmen im Außen eher vertrauen als ihrer eigenen Inneren Stimme, ihrer Quelle oder ihrem Höheren Selbst. Es gibt viele Namen für das, was die innere Weisheit beschreibt, die jeder von uns besitzt.

Zwei Faktoren seien kurz genannt:

Es ist zumeist einfacher, die Verantwortung und somit auch die Entscheidung anderen zu überlassen. Der Mensch neigt zur „Faulheit“ und auch Ängstlichkeit, etwas falsch zu machen. Diese große Ängstlichkeit ist den Strafen bei Fehlern geschuldet. Natürlich auch dem Schlechtmachen durch die Eltern. Der eigene Minderwert oder die eigene destruktive Erziehung treibt viele Eltern dazu, ihren Kindern jegliche Kompetenz abzusprechen.
Sprüche aus der Kindheit wie „Das kannst Du noch nicht.“, „Das geht Dich nichts an.“, „Wie Du wieder aussiehst.“, „Aus Dir wird nie was.“ kennen viele von uns.

Ich kann mich von alldem auch nicht frei sprechen, es fällt mir beizeiten sehr schwer Entscheidungen zu treffen. Besonders schwer wird es, wenn die Konsequenzen weitreichend sind oder tiefe Bedürfnisse zugrunde liegen. An einem Punkt in meinem Leben hatte ich wieder einmal sehr sehr wichtige Entscheidungen zu treffen, für mich waren es wirklich lebenswichtige Entscheidungen und ich war recht verzweifelt.

Wenn Du Deine Innere Stimme hörst,  wird es Dir viel leichter fallen, Dich zu entscheiden

Da ich ohnehin gern und regelmäßig meditiere, hatte ich diverse Gespräche in Mediationen mit meinem Höheren Selbst oder meine inneren Quelle. Es gibt viele Namen dafür, die meiner Meinung nach alle ähnliches beschreiben, nämlich meinen ehrlichen, tiefen Kontakt mit mir selbst. Unverfälscht.

Mein Höheres Selbst hat mir während einer tiefen Sitzung folgendes zum Thema Entscheidungen treffen und „wahre Ziele“ eingeflüstert:

Ich fragte: „Wie mache ich das denn? Wie soll ich bloß jemals die Entscheidung treffen die richtige Entscheidung finden ??? Ich fühle mich unfähig – jetzt fühlt sich so an, aber später, nach einem Gespräch mit einer Freundin, wieder anders! Es ändert sich dauernd und ich höre mich selbst nicht mehr! Was soll ich nur tun??“

Gibt es die eine richtige Entscheidung, die Du treffen kannst?

Es kam zunächst die Antwort, dass es keine falschen Entscheidungen gibt und ich vertrauen soll. Denn ich könne auch ganz leicht zu Entscheidung finden. Aber wenn es mir denn wichtig wäre meine Innere Stimme deutlicher zu hören gäbe es Lösungen. Tatsächlich bekam ich eine recht lange Erläuterung und Anweisung zum Treffen von Entscheidungen. Du findest die Meditationsanleitung, wie Du eine Entscheidung treffen kannst, in den letzten Abschnitten.

Du hast Gedankenschleifen, Kreisel im Kopf, ganze Autobahnen von Gefühlen und Gedanken und Sätzen und Meinungen und so weiter. Es gibt Argumente dafür und dagegen, Menschen die Dir Tipps geben, was besser oder schlechter ist. Du hast Ängste, Ideen für die Zukunft wie es werden könnte, Menschen die schon mal die gleich Entscheidung treffen mussten und Ideen, Erwartungen an das Leben, an Dich, an andere, wie es sein soll, Sehnsüchte die mit der Entscheidung verbunden sind und Hoffnungen…

Bauch oder Kopf – wer trifft die Entscheidung?

Dann gibt es noch logische Argumente, Kopf sagt dies und Gefühl sagt das, Gedanken kreisen ohne Ende… was sagen andere dazu sagen, davon halten, eventuell musst Du Dich gegen die Meinung anderer stellen, die mir wichtig sind.

Und es ist nicht einfach, gegen den Glauben vieler zu stehen.

Auch Ängste und Zweifel sind oft ein Schutz, aber manchmal halten zu große Ängste uns auch von unseren Träumen und wichtigen Zielen ab. Sie halten uns oft davon ab, die Komfortzone zu verlassen. Und außerhalb der Komfortzone unsere Bestimmung zu finden, unser Glück. Oft ist dies der Schritt hin zur nächsten Ebene, auf das nächste Level – größer werden, wachsen, entwickeln.
Deshalb heißt es auch: Die Ängste weisen uns den Weg.

Eine gute Möglichkeit für ein Ja oder Nein bei Entscheidungen ist übrigens auch der Kinesiologische Muskeltest. Schau Dir doch das Youtubevideo meiner Kollegin Miriam Mohnberg an.

Die Entscheidungs-Meditation – so wird die Entscheidung leichter fallen

Während einer Meditation bekam ich die Eingebung zu folgender Meditation, die mir schon viel geholfen hat – Du findest sie hier auch als Download.

Stell Dir vor Du gehst eine Treppe hinunter eine lange gewundene Treppe mit 10 Stufen… gehe sie achtsam und sei Dir Deiner vollkommen bewusst. Wie fühlst Du Dich, wie spürst Du Dich. Was riechst Du, ist es kalt oder warm…. und wenn Du die letzte Stufe hinunter gehst, stehst Du in einem großen Korridor. Und Du siehst eine Tür. Geh mal darauf zu.

Vor der Tür sind Regale und Schubladen, Aktenschränke… dort ist richtig viel Platz. Und dort legst Du alles, was Dir an Gedanken und Gefühlen, Ängsten und Meinungen zum Thema kam, ab. Pack es ordentlich weg. Wenn Du magst, Du kannst auf dem Rückweg alles wieder mitnehmen. Oder leg es einfach oben auf ein Regal, so wie es für Dich am besten ist. Es soll Dich bei Deiner Entscheidung nicht stören.

Hinter der Tür wartet dann Dein Unterbewusstsein – Dein Höheres Selbst – Deine Quelle – Deine Innere Stimme. Ganz rein und „sauber“ – ohne das Getöse von außen, ohne die Meinungen der anderen und ohne die Ängste und Zweifel, die Dir Entscheidungen oft so schwer machen.

Betrete nun den Raum – Öffne die Tür und trete ein. Stell Dich in den Raum, in den leeren Raum und hol Dir nun Dein Ziel bzw. das, was Du entscheiden möchtest, mit in den Raum.

Wie sieht es aus? Wie fühlt es sich an? Ist es nah, ist es fern, ist es scharf oder unscharf? Kannst Du etwas hören, riechen oder schmecken? Kannst Du gut auf Dein Ziel oder Dein Vorhaben zugehen, kannst Du es in den Arm nehmen, es tatsächlich hundert Prozent umarmen, innig, wahrhaftig? Oder hast Du eher das Bedürfnis, es nicht richtig nah heran zu lassen, vielleicht willst Du den Kopf zur Seite drehen, kannst es nicht gut anschauen? Fühlt es sich gut an, oder eher mau und lau.

Kannst Du wirklich Jaaaaa rufen, freust Dich, oder ist es vielleicht gar nicht so attraktiv?

Und wenn Du zwischen zwei Sachen entscheiden musst, dann hol nach der ersten auch die zweite Sache ran und mache die gleiche Prozedur.

Und dann vergleiche – was fühlte sich besser an – was liess sich besser umarmen?

Wenn Du fertig mit allem bist, genug gefühlt und genug gesehen hast, dann gehe wieder zur Tür, trete aus dem Raum heraus und wenn Du magst, dann nimm all die Sachen aus dem Regal wieder mit. Du darfst sie natürlich auch dort liegenlassen, wenn Du Dich ohne befreit fühlst. Außerdem hattest Du Dir ja Notizen gemacht zu Beginn 😉

Dann gehst Du in Deinem Tempo die Treppe wieder hinauf … und kommst wieder in dem Raum an, in dem Du begonnen hast. Und nun bist Du hoffentlich in der Lagen, im Hier und Jetzt Deine für Dich richtige Entscheidung leicht zu treffen.

 

Entscheidungen mit Leichtigkeit treffen

Das Wichtigste ist, sich überhaupt zu entscheiden. 

Solltest Du Dich immer noch nicht entscheiden können ist mein Rat: Wirf eine Münze oder mach ähnliches, was Dich eine schnelle Entscheidung treffen lässt. Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Wir neigen dazu, kontrollieren zu wollen – das Leben funktioniert nicht so. Kennst Du das: Du hast etwas völlig verrücktes entschieden, alle haben Dir abgeraten, und dann war es das Beste, was Du in Deinem Leben je gemacht hast? Ja, das ist möglich – und diese Entscheidungen gibt es häufiger als Du vielleicht denkst.

Selbstheilungskraft aktivieren und Botschaften des Koerpers verstehen

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